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Amilal bedeutet „Blüte des Lebens“ – und ist der Titel eines Projekts zur Unterstützung von Schulen in der Inneren Mongolei.
Die Bewohner der Inneren Mongolei sind traditionell Nomaden und Viehzüchter mit Kamelen, Rindern, Pferden, Ziegen und Schafen. Mitte der achtziger Jahre wurde das Nomadenland aufgeteilt und für einzelne Familien eingezäunt, dadurch haben sich die Viehbestände der Bauern drastisch reduziert und die Einkommen verharren auf dem Niveau von vor 20 Jahren - obwohl seitdem die Lebenshaltungskosten in China um ein Vielfaches gestiegen sind. Dadurch verringerte sich das Realeinkommen der Viehzüchter stark.
Die Stadt Ordos liegt südwestlich in der Inneren Mongolei im Norden des Staatsgebiets von China. Wegen eines neuen chinesischen Gesetzes mussten alle Schulen mit weniger als 300 Schülern schließen, hierdurch sind vor allem die Kinder von Viehzüchtern aus den ländlichen Gegenden von Tibet, Ost-Turkistan und der Inneren Mongolei betroffen. Als Konsequenz müssen die Kinder auf große regierungseigene Schulen gehen, allerdings können sich viele der Viehzüchter-Familien das Schulgeld von 1.000 Yuan (ca. 100 Euro) pro Halbjahr nicht leisten.
So gibt es heute viele Kinder und Jugendliche, die den Besuch ihrer Schule oder Universität abbrechen müssen. Letztendlich haben die Kinder nur die Wahl, in jungen Jahren selbst in die Viehzucht zu gehen. Dies ist aber gar nicht erstrebenswert, da die ganze Branche langfristig schrumpfen wird.
Gemeinsam mit dem Lehrerkollegium und dem Direktor der Ordos Mongul Schule wurden Schüler identifiziert, welche die Schule hätten abbrechen müssen. Zurzeit werden 80 Schüler gefördert, einige durch Zuschüsse zur Schulgebühr (Lehre, Bücher, Unterbringung), bei besonders bedürftigen Jugendlichen werden zusätzlich die täglichen Mahlzeiten finanziert. Unsere Stiftungsbeirätin Urna reist regelmäßig in die Mongolei um die Verwendung der Spenden zu überwachen und weitere Härtefälle zu prüfen.
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